Aktuelles

Unter Beachtung der Bestimmungen von Bund, Kanton und Bistum, gilt in unserer Pfarrei Folgendes:

 Die Messen werden nach wie vor nicht öffentlich gefeiert.

Die Kirche bleibt für das persönliche Gebet offen.

Die Weihwasserbecken bleiben leer.

Es werden keine Taufen gefeiert.

Bestattungen sind nur im engsten Familienkreis möglich und nur auf dem Friedhof.

Die Beichte kann auf Vereinbarung empfangen werden.

Die Krankensalbung wird nur in dringenden Fällen gespendet.

Jeden Sonntag läuten alle Glocken der Kirchen in unserem Dekanat als Einladung zum Gebet und als Zeichen der Hoffnung.

Am Palmsonntag werden Palmzweige gesegnet, die Sie ab Sonntagmittag mit nach Hause nehmen können. Wenn Sie private Palmsträusse segnen lassen wollen, bringen Sie diese am Samstag davor in die Kirche. Sie sollen mit Ihren Namen beschriftet sein und in ein eigens dafür beschriftetes Korb gelegt werden.

Die Feiern des Triduums (Hoher Donnerstag bis Ostern) finden nicht öffentlich statt.

Am Hohen Donnerstag läuten um 20.00 Uhr unsere Glocken, wie in der ganzen Schweiz, als Einladung zum Gebt.

Ab Ostersonntagmittag können die gesegneten Heimosterkerzen in der Kirche gekauft werden (Fr. 10.--).

Am Ostersonntag werden ebenfalls wie in der ganzen Schweiz um 10.00 Uhr alle Glocken geläutet.

Das Fastenopfersäckli können Sie bis am Ostersonntag in einem dafür eigens beschrifteten Korb in der Kirche abgeben.

Die Erstkommunion wird auf einen späteren, noch zu definierenden Datum verschoben.

Die Anlässe zur Vorbereitung auf die Firmung, werden bis auf weiteres ausgesetzt.

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Ein alter Brauch: das Rafälä

Unsern älteren Pfarreiangehörigen wird dieser Brauch noch in guter Erinnerung sein. Wenn vom Hohen Donnerstag bis Ostern die Kirchenglocken verstummten, wurden die Leute vom Glockenturm aus mit dem Klang der Rafälä zum Gottesdienst gerufen . Dies geschieht aber schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr und die alte Rafälä ist irgendwie und irgendwann abhanden gekommen oder vielleicht einfach ein Opfer der Holzwürmer geworden.
Auf Initiative von Kirchenratsmitglied Carmen Lindauer wurde Blaser Franz beauftragt, eine neue Rafälä zu bauen und diese steht uns nun zur Verfügung. Wegen der Corona Pandemie fallen bekanntlich ja auch die Ostergottesdienste aus. Trotzdem wird das neue Instrument am Karfreitag vor 15 Uhr während einigen Minuten erklingen.

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Heimatprimiz von Niklas Gerlach

Niklas Gerlach ist in unserer Gemeinde und Pfarrei aufgewachsen und ist nach den entsprechenden Studien zurzeit im Urnerland als Diakon in der Pfarrei Altdorf tätig. Am 16. Mai 2020 wird er in Chur vom Bischof die Priesterweihe empfangen dürfen.
Am Donnerstag 21. Mai (Christi Himmelfahrt) um 9.30 Uhr dürfen wir mit ihm in unserer Pfarrkirche seine Heimatprimiz feiern. Wir freuen uns sehr, heissen Niklas zu diesem Festtag in unserer Pfarrei herzlich willkommen und laden unsere Pfarreiangehörige ein, dem feierlichen Festgottesdienst beizuwohnen. (Dies unter Vorbehalt, dass bis dann Gottesdienste wieder möglich sind.)

Die Seuchenkreuze in unserer Gemeinde

Nach unsern Erkundigungen war das so:
Im Jahre 1965 grassierte in der Innerschweiz die Maul- und Klauenseuche (Viruserkrankung bei Rindern) und bedrohte viele Bauernbetriebe auch bei uns. In dieser Gefahr versprachen die Lauerzer Bauern, an der Strasse auf beiden Seiten unserer Gemeindegrenzen zwei Holzkreuze zu errichtet, wenn ihr Vieh von der Seuche verschont bliebe. Tatsächlich sei die Seuche in der Folge in Lauerz nur in zwei Ställen aufgetreten und so erstellte der damalige Bauernverein die beiden Kreuze.
Diese stehen heute noch, eines etwas versteckt am Waldrand beim Ottenbächli, das andere stand ursprünglich beim Teubertsbach bei der Waage, wurde einige Jahre später versetzt und steht seither im Garten beim Haus Schilter.
Das Kreuz im Otten hat stark gelitten und ist am Zusammenbrechen. Nach Meldung von Grundstückbesitzer Kräsi Michael würde er das alte durch ein neues Kreuz ersetzen. Wir danken sehr für diese spontane, persönliche Initiative und Bereitschaft und freuen uns, wenn die Bevölkerung unseres Dorfes davon Kenntnis nimmt. Diese Angelegenheit passt ja so gut in unsere momentane Situation der Corona Pandemie.

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Neuer Pfarradministrator für Lauerz

Ab August 2020 wird Priester John Joy die Leitung der Pfarreien Lauerz und Goldau als Pfarradministrator übernehmen. In einem Jahr kann er dann offiziell als neuer Pfarrer unseres Seelsorgeraumes gewählt werden. John Joy ist am 5. Mai 1978 im Bundesstaat Kerala in Indien geboren und in seinem Heimatbistum Trivandrum am 27. Februar 2004 zum Priester geweiht worden. Acht Jahre lang war er in verschiedenen Missionspfarreien in seinem Bistum tätig, bis er vor sechs Jahren in die Schweiz kam. Nach einem Intensiv-Deutschkurs war John Joy zuerst in Altdorf und im Urner Oberland und seit einem Jahr in Stans als Vikar tätig.

Wir freuen uns sehr, dass er die Leitung unseres Seelsorgeraumes übernehmen wird und heissen ihn jetzt schon herzlich willkommen.
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Pfarramt Lauerz
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